Unfair world (Ungerechte Welt) – von Filippos Tsitos; Samstag, 23.01., 13:15 (Saal 3)

Griechenland 2012, R: Filippos Tsitos, 107 Min, OmEngU

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Handlung:

Sotiris ist Kriminalbeamter in Athen. Eines Tages beschließt er, von nun an Selbstjustiz zu üben. Er möchte den armen, vom Leben gebeutelten Menschen helfen. Für sein hehres Ziel tötet er sogar einen korrupten Wachmann. Dora, eine Putzfrau, die mit viel Anstrengung versucht, über die Runden zu kommen, ist die einzige Zeugin dieses Verbrechens. Obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, erweist es sich als äußerst schwierig, Liebe, Ehrlichkeit und Gerechtigkeitsstreben miteinander in Einklang zu bringen.

Filippos Tsitos

wurde 1966 in Athen geboren. Dort studierte er zunächst Betriebswirtschaftslehre, arbeitete als Fotograf und Radiomoderator und machte als Regieassistent und Cutter von Musikvideos seine ersten Schritte im Filmgeschäft. 1991 zog Tsitos von Griechenland nach Berlin und studierte an der dortigen Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Regie. Bereits mit seinem dritten Kurzfilm „Parlez Moi D’Amour“ (1994) gewann er mehrere Preise, darunter den Deutschen Kurzfilmpreis. Mit seinem dffb-Abschlussfilm und Spielfilm-Debüt „My Sweet Home“ nahm er 2001 am Wettbewerb der Berlinale teil. 2002 inszenierte Tsitos mit dem Film „Wolf im Schafspelz“ seinen ersten hochgelobten „Tatort“, mit dem Münchner Kommissar-Duo Leitmayr und Batic. 2009 realisierte er mit „Kleine Wunder in Athen“ seinen zweiten Kinofilm, der auf dem Internationalen Filmfest von Locarno Premiere hatte. Sein Hauptdarsteller Antonis Kafetzopoulos erhielt von der Internationalen Jury den Silbernen Leoparden als bester Darsteller.