Agora – von Yorgos Avgeropoulos; Samstag, 23.01., 15:30 (Saal 3)

Griechenland 2014, R: Yorgos Avgeropoulos, 116 Min, OmdtU

 

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Handlung:

Nach etlichen Jahrzehnten Nachkriegsgeschichte ist Griechenland mit einer Situation konfrontiert, die für Europa völlig unerwartet eintrat. Der Traum vom Wohlstand wurde zum Alptraum. In dieser politischen und wirtschaftlichen Situation vollzieht sich der Verfall des Landes.

Yorgos Avgeropoulos dokumentierte den Verlauf dieser Krise aus griechischer Sicht seit ihrem Beginn über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren. Er macht durch die von der Kamera eingefangenen Aufnahmen sichtbar, welche Auswirkungen die extrem veränderte Realität auf das Leben derjenigen Menschen hat, die noch nie in übermäßigem Wohlstand lebten. Avgeropoulos wird Zeuge von Demonstrationen in den Straßen, der Entwicklung von Solidaritätsbewegungen und des Wiedererstarken des Faschismus. Zur selben Zeit befragt er Politiker, Insider, Analysten und Menschen, die auf internationaler Ebene für Griechenland maßgebliche Entscheidungen treffen, als auch direkt von der Krise direkt Betroffene.

Yorgos Avgeropoulos

geboren 1971, ist ein griechischer Dokumentarfilmer und Journalist. Er realisierte etwa hundert Dokumentationen, die sich sozialen, politischen und anthropologischen Themen widmen. Sie wurden auf zahlreichen internationalen Dokumentarfilmfestivals gezeigt und liefen im griechischen Fernsehen sowie auf anderen TV-Sendern in Europa, Nordamerika und im Nahen Osten. Seine Filme wurden international mit 36 Preisen ausgezeichnet.

Für “Agora”, seinen neuesten Dokumentarfilm, erhielt Yorgos Avgeropoulos den Best Pitched Project-Preis beim Fipa 2014 sowie in der Rubrik Bester Dokumentarfilm den Orpheus Award beim Los Angeles Greek Film Festival 2015.