Grüß dich, Arkadien – von Filippos Koutsaftis; Sonntag, 24.01., 13:15 (Saal 1)

Griechenland 2015, R: Filippos Koutsaftis, 90 Min, OmdtU

Vor dem Spielfilm wird der Kurzfilm Joanna von Panagiotis Fafoutis gezeigt (Infos weiter unten).

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Handlung:

Einigen Momenten entlang der endlosen Linie der Zeit nachspürend, fragmentarische Bilder einer göttlich inspirierten Natur betrachtend, mythologische mit historischen Berichten verwebend, Bruchstückhaftes gewahr werdend und Geflüster nachträglich einfangend … Mit den Augen des Filmemachers wird nach dem Ort gesucht, wird versucht, ihn auszumachen – den Ort, an dem sich einem die großen philosophischen Fragen des Lebens stellen, Fragen, die wiederum ihm gestellt werden. Der Tempel der Athena Alea, der Schrein von Gregory Markopoulos, die Ernte, die schöne Frau von Mouchli, der Kirschgarten, der neue Märtyrer Demetrios …, sie sind nichts als Fragmente, Indizien für diesen Ort, Tegea, und sie erzählen vom Abenteuer des Lebens. “Ave Arcadia“. Eine Reise nach dort, wo heute noch der Mythos einer rätselhaften Inschrift lebendig ist, wie ein Spuk. Et in Arcadia Ego. Eine Sammlung von Teilstücken. Ein Gruß, kurz und mehrdeutig, wie der Moment, in welchem der Läufer eine Stelle passiert, wenn er die Ebene von Tegea um Mitternacht durchquert.

Eine poetische Reise durch Vergangenheit und Gegenwart der an Mythen reichen bukolischen Provinz von Arkadien. Eine Reise, die mitverfolgt wird durch das Kamera-Auge des griechischen Filmemachers Filippos Koutsaftis.

(Deutsche Untertitel mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Filippos Koutsaftis

wurde in Volos geboren. Er hat zunächst Maschinenbau studiert und später Kamera an der Stavrakos-Akademie in Athen. Als Kameramann hat er bei 16 Spielfilm-Produktionen mitgearbeitet, von denen viele sowohl in Griechenland als auch im Ausland ausgezeichnet wurden. Außerdem war er Kameramann bei mehreren Kurzfilm- und Fernseh-Produktionen und Beleuchter bei Theater-, Musik- und Tanz-Projekten. Die folgenden Filme hat er produziert und dort auch Regie geführt: „Semnon Theon“ (1987), „Agelastos Petra“ (2000), „TO.RA.KE“ (2007), „Arkadia Chaire“ (2013).

Filmografie

2015, Hail Arcadia (Arkadia Haire) (feature documentary)
2007, TO.RA.KE, (short documentary)
2000, Agelastos Petra (Mourning Rock) (feature documentary)
1987, Semnon Theon, (documentary short)

Joanna – von Panagiotis Fafoutis

Griechenland 2015, R: Panagiotis Fafoutis, 9 Min, OmdtU

Handlung:

Jeden Tag läuft Joanna runter zum kleinen Hafen – in der Hoffnung, dass ihr dort die Liebe begegnet. Inspiriert von einer modernen Sage, wird eine einzige Frau zum Sinnbild für die Geschichte eines ganzen Landes.

(Deutsche Untertitel mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Panagiotis Fafoutis

wurde in der griechischen Stadt Patras geboren. Er studierte an der Universität für Rechtswissenschaften in Athen und Regie an der Stavrakos Filmschule. In Griechenland arbeitet er als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Panagiotis Fafoutis hat bereits zwei Spielfilme („I Klironomos“ und „Paradise“) und fünf Kurzfilme gemacht, die nationale wie internationale Preise gewannen. Darüber hinaus produzierte Fafoutis Dokumentationen und Fernsehserien als auch Werbespots, und er führte Regie bei einer Theaterproduktion und für Straßen-Events. Panagiotis Fafoutis lehrt im Bereich Film an verschiedenen Film- und Schauspielschulen Griechenlands.