Kurzfilme III: Retrogate – von Vasilis Kekatos; Without Milk – von Thodoris Vournas; Pinguins – von Dimitris Zahos; Chelsea-Barcelona – von Alexandros Chantzis; Spectrum – von Dimitris Gotsis; Greek School Player – von Thanasis Neofotistos; Volta – von Stella Kyriakopoulos; Freitag, 22.01., 19:00 (Saal 3)


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Retrograde (Rückläufer) – von Vasilis Kekatos

Griechenland 2015, R: Vasilis Kekatos, 14 Min, OmEnglU

Handlung:

Gefangen in ihrem komfortablen Luxusleben mit allem, was man hier unter Glück versteht, stürzt eine Frau sich selbst ins Unglück – nur, um aus aus diesem ewig Gleichen auszubrechen.

Vasilis Kekatos

wurde 1991 in Kefalonia (Griechenland) geboren. Er hat Filmwissenschaft an der Brunel Universität London studiert und das „SeaNema Festival“ in Kefalonia gegründet. „Rückläufer“ ist sein erster Kurzfilm.

 

Without Milk (Ohne Milch) – von Thodoris Vournas

Griechenland 2015, R: Thodoris Vournas, 18 Min, OmEnglU

Handlung:

Ein ambitionierter Schriftsteller und ein unerfahrener Produzent suchen die richtige Balance im Umgang miteinander im Hinblick auf ihre bevorstehende Zusammenarbeit. Einer von ihnen sollte nachgeben und – wie man so sagt – „Milch in seinen Kaffee schütten“.

 

Thodoris Vournas

ist 1983 in Athen geboren. Er hat Film-Regie an der IEK AKMI studiert und Seminare für Theater-Regie besucht. Seit 2010 ist er tätig als Regisseur bei Theater-Aufführungen und Kurzfilm-Produktionen. Im Hinblick auf seine Leidenschaft sowohl für den Film als auch für das Theater sagte er: „Wenn ich Theater mache, will ich unbedingt auch Film machen, und wenn ich einen Film mache, will ich unbedingt auch Theater machen. Ich kann mich nicht nur für eins entscheiden.“ Thodoris Vournas realisierte z.B. „Wer bereut nicht“ (2010), „Der große Betrug“ (2011), „Am anderen Ufer“ (2012), „Freiwillige“ (2013). 2014 drehte er „Ohne Milch“.

Pinguine – von Dimitris Zachos

Griechenland 2014, R: Dimitris Zachos, 13 Min, OmEnglU

Handlung:

Ein Mann, kurz vor der Pensionierung, mit seinen beiden Söhnen. Sie versuchen, Tag für Tag zurande zu kommen und es irgendwie mit der katastrophalen finanziellen Situation aufzunehmen. Jeder agiert auf seine Weise. Sie geraten in Konflikt miteinander und quälen sich mit sich selbst, während sie doch versuchen, die Familie zusammen zu halten, trotz der widrigen Umstände. Der Film basiert auf der Erzählung “Pinguine in der Warteschlange” des griechischen Autors Christos Ikonomou, der für seinen Band “Warte nur, es passiert schon was” (2010) den griechischen Literaturstaatspreis erhielt.

Dimitris Zachos

wurde in Thessaloniki geboren. Er arbeitet in Griechenland als Regisseur bei Film- und Theaterproduktionen und als Lehrer. Zahos studierte Regie an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Der Kurzfilm “Pinguine” war seine Abschlussarbeit. Im August 2012 wurde er als hervorragender Absolvent vom Griechischen Filmzentrum ausgezeichnet. Er nahm am Programm “Athens Open Air Film Festival” teil, wo er den Film “Mission Zeus” realisierte. Seine Filme wurden international zu etlichen Festivals eingeladen und erhielten Preise. Derzeit arbeitet Dimitris Zahos an seinem neuen Kurzfilm.

Chelsea Barcelona – von Alexandros Chantzis

Griechenland 2012, R: Alexandros Chantzis, 18 Min, OmEnglU

Handlung:

Mittwoch, 6. Mai 2009. Andreas ist Bankangestellter und hat Schulden. Er und sein Kollege Marios werden zusammen die zweite Halbzeit des Halbfinalspiels im Fernsehen anschauen. Was sich ereignet – erinnert es daran, dass “Fußball ein Männerspiel” ist? Wer wird gewinnen?

Alexandros Chantzis

wurde 1985 in Agrinion (Griechenland) geboren. Er studierte Informatik und Telekommunikation an der Universität Athen. Alexandros Chantzis wirkte mit beim “many-a-one”-Theaterprojekt sowie bei verschiedenen Filmproduktionen. Bislang realisierte er die Kurzfilme: “Student Occupation” (2009, Preis für Most Promising Director beim Nationalen Kurzfilmfestival in Drama), “Chelsea-Barcelona” (2012, 2. Preis in der Kategorie Bester Spielfilm, Auszeichnung für das beste Drehbuch); “Chelsea-Barcelona” (weltweit zu Filmfestivals eingeladen). Außerdem realisierte Chantzis “I’ll take a deep breath and I’ll tell you” (2013, Internationales Filmfestival Athen), und er führte Regie bei der von Small Planet Productions produzierten Langzeitdokumentation “Bullying Diaries” (2014).

Spectrum – von Dimitris Gotsis

Griechenland 2014, R: Dimitris Gkotsis, 11 Min, OmEnglU

Handlung:

Häufig spricht man von einem Spectrum, wenn es um den Bereich zwischen zwei Punkten geht, in dem etwas verortet wird. Der Film nimmt einen Ausschnitt aus dem Leben von fünf Personen, die im Herzen von Athen wohnen, und die zwischen ihnen bestehenden Machtverhältnisse unter die Lupe. Was für wen bzw. wer Vorrang hat, das wird offenkundig, und daraus resultiert Zwietracht, die sich steigert bis zur absoluten Brutalität.

Dimitris Gkotsis

wurde 1987 in Athen geboren. In 2009 hat er sein BA Studium in Filmwissenschaft und Broadcast Media an der Universität Derby abgeschlossen. 2012 realisierte Dimitris Gkotsis den Film „Hidden Life“.

Greek School Prayer (Gebet) – von Thanasis Neofotistos

Griechenland 2014, R: Thanassis Neofotistos, 20 Min, OmEnglU

Handlung:

Dimitris wird am Gymnasium von Vassilis und dessen Clique gemobbt. Als er erfährt, dass die Reihe bald an ihm ist, das obligatorische Morgengebet vor der ganzen Schule zu sprechen, drehen sich seine Gedanken nur noch darum, ob ihm irgend etwas droht. Was aber passiert tatsächlich, als Dimitris dann vor der versammelten Schulgemeinschaft und Vassilis steht? Hält dieser Tag eine böse oder eine gute Überraschung bereit?

Thanasis Neofotistos

ist in Athen geboren und aufgewachsen. Er studierte zunächst Architektur an der Demokritos-Universität Thrakien, wechselte dann zum Studium der Filmregie und machte seinen Bachelor für Filmregie an der Queen Margaret University (AMC). Sein erster während des Studiums entstandener Kurzfilm „The sun and the wind“ wurde prämiert. „Das Gebet – PROSEFCHI“ war seine Abschluss- und bislang wohl persönlichste Arbeit.

Volta (Spaziergang) – von Stella Kyriakopoulos

Griechenland 2013, R: Stella Kiriakopoulou, 12 Min, OmEnglU

Handlung:

Eiscreme, Liebe und Verlust. Eine Mutter und ihre Tochter Nina mitten in Athen. Sie machen sich auf den Weg zu einem der Vororte im Norden. Nina glaubt, sie und ihre Mutter unternehmen einfach einen längeren Spaziergang.

Stella Kyriakopoulos

ist 1983 in New Jersey geboren. Sie hat ihren Bachelor-Abschluss im Bereich Studio Art/Film and Media am Swartmore College gemacht und Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Athen studiert. Daran schloss sich ein Masterstudium in Fine Arts im Bereich Film an der Tisch School of the Arts in New York an. Derzeit lebt Stella Kyriakopoulos in Griechenland und New York. Sie arbeitet als Cutterin. Bisher realisierte sie „Girl“ (Kurzfilm, 2008), „Bob Goes to the Parthenon“ (Dokfilm, 2013).