Klein England – von Pantelis Voulgaris (Eröffnungsfilm); Donnerstag, 21.01., 19:30 (Saal 1)

Griechenland 2013, R: Pantelis Voulgaris, DCP, 152 Min., OmdtU, FSK: ab 18

Mit Pinelopi Tsilika, Sofia Kokkali, Aneza Papadopoulou u.a.

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Handlung:

Auf der Insel Andros, die in den 1930er Jahren ihres Wohlstands wegen Little England genannt wird, verliebt sich die 20-jährige Orsa heimlich in den jungen Leutnant Spyros, während ihre jüngere Schwester Moscha davon träumt, der Enge der Insel zu entkommen. Spyros verlässt die Insel und bittet Orsa, zu warten. Aber Orsa beugt sich dem Willen der Mutter, die einen standesgemäßen Schwiegersohn fordert, und heiratet Kapitän Nikos Vatokouzis. Als der zum Kapitän beförderte Spyros nach Andros zurückkehrt, heiratet er ihre Schwester Moscha. Ein Drama bahnt sich an. Wird es zur Tragödie?

(Deutsche Untertitel mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Pantelis Voulgaris

geboren 1940 in Athen, ist neben Theo Angelopoulos der bekannteste Vertreter des neuen griechischen Kinos. Er studierte an der Athener Filmhochschule. Danach führte er Regie bei Theaterstücken und Fernsehspielen. 1965 entstand „O kleftis“, sein erster Kurzfilm, 1967 der zweite. 1972 Spielfilmdebüt mit „Ein Bräutigam für Anna“, ein Film, der mehrfach prämiert wurde (z.B. Berlin Film Festival, London Film Festival). Während der Zeit der griechischen Militärdiktatur war Pantelis Voulgaris im Jahr 1973 für sechs Monate im Exil. Seine Filme wurden auf vielen Filmfestivals gezeigt. Sie erhielten zahlreiche Auszeichnungen, so z.B. „Happy Day“ (1977), „Eleftherios Venizelos: 1910-1927“ (1980), „Petrina Chronia – Steinerne Jahre“ (1985), „Das Trikot mit der 9“ (1988), „Isiches meres tou Avgoustou – Ruhige Tage im August“ (1992), „Akropol“ (1996). „Ola ine Dromos – Ein langer Weg“ (1998). Pantelis Voulgaris realisierte außerdem zahlreiche Dokumentarfilme für das griechische Fernsehen.