New Vision II: Dinner for a few – von Nassos Vakalis & Aegean or the Anus of Death – von Eleni Gioti & Evaporating Borders – von Iva Radivojevic; Samstag, 23.01., 17:45 (Saal 3)

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Dinner for a few (Dinner für einige wenige) – von Nassos Vakalis

USA/Griechenland 2104, R: Nassos Vakalis, 10 Min, Englisch

Handlung:

„Dinner für einige wenige” ist eine Allegorie unserer Gesellschaft. Beim großen Gelage ernährt „das System” die einen, die gierig und rücksichtslos alle Ressourcen verkonsumieren, während die anderen fast verhungern. Zwangsläufig kommt es zum Kampf um die Reste des Gelages – der Beginn einer katastrophalen Veränderung. Ein Animationsfilm, der die Dekadenz einer feisten, verfressenen, maßlosen Gesellschaft in lebhaften Bildern zeichnet.

Nassos Vakalis

wurde in Athen geboren und wuchs dort auf. Studium am California Institute of the Arts (USA). Als Trickfilm- und Storyboardzeichner arbeitete Nassos Vakalis bereits für große amerikanische Studios (u.a. DreamWorks Animation, Warner Bros, Paramount, Sullivan-Bluth und Universal/Illumination). Für die erfolgreiche Serie „Off Mikes” erhielt Nassos Vakalis den EMMY. Darüber hinaus schrieb er das Drehbuch und führte Regie bei 130 Folgen der ESPN-Serie „Crime Time”, die weltweit mehr als 25 Millionen Zuschauer hatte. In der griechischen Unterhaltungsbranche ist Nassos Vakalis als Mitbegründer und -inhaber von „Time-Lapse Pictures“ bekannt, die für den griechischen Sender ERT und für das Greek Film Center zahlreiche Animationsprojekte realisierte. In der Vergangenheit war Vakalis zudem Regisseur und Produzent mehrerer animierter Kurzfilme, die international prämiert wurden. Er lebt derzeit in Los Angeles und arbeitet dort für DreamWorks Animation Studios. Zu seinen Arbeiten gehören Filme wie „The Bee Movie“ (mit Jerry Seinfeld), „Over the Hedge“, „Flushed Away“, „Kung Fu Panda“, „Monsters VS Aliens“, „Puss in Boots“, „Turbo” uvm.

The Aegean or the Anus of death (Die Ägäis oder Das Arschloch des Todes) – von Eleni Gioti

Griechenland 2104, R: Eleni Gioti, 7:20 Min, OmEnglU

Handlung:

Ein mysteriöser Mann taucht an verschiedenen Orten Athens auf, an denen rassistisch motivierte Übergriffe stattgefunden haben. Wozu seine Anleitung und die Instruktionen für den Einsatz von Rettungswesten? Wen versucht er vor dem Tod zu schützen?

Eleni Gioti

wurde 1982 in Thessaloniki geboren. Sie studierte Medientheorie in Athen und Filmwissenschaften in Paris. Eleni Gioti arbeitet als Autorin und Regisseurin sowie in der Recherche für Experimental- und Dokumentarfilme.

Evaporating Borders (Grenzen in Auflösung) – von Iva Radivojevic

Zypern/USA 2104, R: Iva Radivojevic, 73 Min, OmEnglU (Deutsche Premiere)

Handlung:

„Grenzen in Auflösung” wurde realisiert als ein „visueller Essay“ über die weltweit restriktive Haltung gegenüber der Völkermigration. Dem prüfenden, neugierigen Blick der Regisseurin sowie ihren persönlichen Betrachtungen folgend, thematisiert der Film die Erfahrungen von Asyl-Suchenden auf Zypern. Aspekte wie Toleranz, Identität und Zugehörigkeit werden filmisch mithilfe von Vignetten auf poetische Art und Weise zueinander in Beziehung gesetzt und miteinander verwoben.

www.evaporatingborders.com/trailer/

Iva Radivojevic

wuchs in Jugoslawien und auf Zypern auf. Später zog sie nach New York, wo sie seitdem lebt. Ihre Filme wurden u.a. auf Filmfesten wie IFF Rotterdam, SXSW Film Festival, HotDocs, Human Rights Watch, PBS und The Documentary Channel gezeigt und von der New York Times Op-Docs veröffentlicht. Ihr collaborative film Projekt „Matthew 24:14“ wurde 2011 im Rahmen des International Documentary Challenge Wettbewerbs in den Kategorien „Best Director“, „Best Film“ und „Best Use of Genre“ ausgezeichnet. Iva Radivojevic ist außerdem Empfängerin zahlreicher Stipendien – wie z. B. der Guggenheim Fellowship (2015), der Princess Grace Film Fellowship (2011) sowie des Princess Grace Special Project Awards (2012). Zudem wurde sie vom „Filmmaker Magazine“ zu einem der 25 neuen Gesichter des Independent Films 2013 gekürt.