New Vision Slot 1: Limbo – von K. Kotzamani; Ecdysis – von P. Tsolina; Aurelia – von C. Bourantas & K. Krionas; Durchfahrt (Drive Through) – von S. Pavlakis; Donnerstag, 19.01.17, Saal 3, 20:30 (Wiederholung 22:30)

Limbo – von Konstantina Kotzamani

Griechenland/Frankreich 2016, R: Konstantina Kotzamani, 29min

Deutschland Premiere

Handlung:

Der Leopard wird sich zu der Ziege legen. Die Wölfe werden mit den Lämmern leben. Und der kleine Junge wird sie führen.

Konstantina Kotzamani

wurde 1983 in Komotini (Griechenland) geboren. Sie studierte Pharmazie und absolvierte ihr Film-Studium in der Sektion Bildende Kunst an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Ihre Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfesten gezeigt und prämiert.

Ecdysis – von Phaidra Tsolina

Griechenland/Großbritannien 2015, R: Faidra Tsolina, 17min, OmEnglU

Deutschland Premiere

Handlung:

“Ecdysis” ist die surreale Reise eines unentschlossenen Geists. Als sein Wagen streikt, findet sich ein junger Mann allein an einer Bushaltestelle im Nirgendwo wieder. Kurz darauf trifft er ein seltsames Mädchen namens Dog, und nach einem bizarren Gespräch in einer öffentlichen Telefonzelle an der Bushaltestelle entscheidet sich der junge Mann, seinen eigenen Weg zu gehen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ein weißer Stein wird zu seinem Führer. Er geleitet ihn zu einem Strand, an dem der Neubeginn schließlich besiegelt werden kann.

Phaidra Tsolina

ist eine griechische Filmemacherin. Sie studierte Theater an der Universität von Patras. 2012 zog sie nach London, um ihren Master an der London Film School zu machen. Ihre Arbeit konzentriert sich häufig auf den Wandel und seine Unvermeidlichkeit und bezieht sich stark auf die europäische Art House Tradition sowie auf das asiatische Kino. Sie arbeitet häufig als Regieassistentin.

Aurelia – von Christos Bourantas und Kreon Krionas

Griechenland 2015, R: Kreon Krionas, Christos Bourantas, 16 min OmengUT

Deutschland Premiere

Handlung:

Ein junges Mädchen auf einer einsamen Reise durch die dunkle, leere Stadt. Ein Dahintreiben … Fragmente aus der Vergangenheit der Reisenden verweisen auf die Geschichte eines ungewöhnlichen Phänomens, an das ihr Leben gebunden ist: eine weltweite Quallen-Pandemie.

Kreon Krionas

wurde in Kavala, Griechenland, geboren. Er ist Autodidakt. Seine Arbeit als Animator / Designer hat eine breitgefächerte kreative Basis: graphisch animierte Kurzgeschichten, Software-Programmierung und Synth-Musik. Kreon Krionas’ Leidenschaft für Kunst und digitale Technologien brachte ihn dazu, in verschiedenen Bereichen tätig zu sein, darunter Grafikdesign, Digitaldruck und Computer Support. In den letzten Jahren experimentierte er mit Animationstechniken, die Rotoscoping, CGI und traditionelle Animation kombinieren. „Aurelia“ ist sein erster Kurzfilm. Kreon Krionas lebt in Athen.

Christos Bourantas

ist in Arta, Griechenland, geboren und lebt in Athen. Er studierte an der NTU Athen Architektur und wurde als Architekt bereits mehrfach ausgezeichnet. Seine Leidenschaft blieb jedoch das Geschichtenerzählen. Christos Bourantas konnte während seiner Arbeit für Verlage (Comics, Illustrationen) sowie in Musik- und Sound-Design bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln. In den letzten Jahren war er auf dem Gebiet der digitalen Medien als 3D-Designer, Künstler, Animator und Filmemacher tätig. „Aurelia“ (2015) ist sein erster animierter Kurzfilm.

Durchfahrt – von Stefanos Pavlakis

Griechenland 2015, R: Stefanos Pavlakis, 18 min OmengUT

Weltpremiere

Handlung:

Drei junge, weiße Männer reisen durch Marokko. Sie sind unterwegs in eigener Mission und haben einen Fotografen engagiert, der das Ganze dokumentieren soll. Doch alles kommt anders als geplant … Der Filmessay “Drive Through” beruht auf einer Reihe von Fotodokumenten, die nach und nach Teil der Bildebene werden und durch phantasievolles Handling des Raumklangs sowie die spielerische Einbeziehung der Wetterverhältnisse während der Dreharbeiten belebt werden. “Drive Through” wird dadurch zu einer mehrschichtigen, zyklisch verlaufenden Erzählung, die auch verstanden werden kann als kritische Auseinandersetzung mit dem Sujet Reisefotografie und mit einer Ästhetik der Fotocollage-Technik, wenn ihr allzu unbedarft gehuldigt wird.

Stefanos Pavlakis

wurde 1979 in Athen geboren. Er wuchs in einem zweisprachigen interkulturellen Umfeld auf. Seinen akademischen Studien in den Bereichen Film und Fotografie (B.A.) und Fine Arts (M.F.A) und den praxisbezogenen Studien im Rahmen seines Forschungsdoktorats (Ästhetik / Narrative Formen in der zeitgenössischen Kunst) ging eine Ausbildung als Bühnen- und Film-Schauspieler voraus. Seit 2009 lebt Pavlakis in Berlin und ist mitverantwortlich für Expedere, The Story Factory und Story Dealer Berlin. Mit Panos Adamopoulos gründete er 2014 das unabhängige Produktionshaus Lucid Walks.