VORZEIT – Eloge auf Griechenland – von Harald Bergmann, Do, 16.01.2020, 19:30, Saal 1

VORZEIT – ELOGE AUF GRIECHENLAND von Harald Bergmann (Regisseur anwesend) – Weltpremiere

Deutschland 2019, 86 Min, Deutsch mit englischen Untertiteln, OmUe

Eine Hommage an ein Land, das nur noch in Verbindung mit dem Wort Krise vorzukommen scheint. „Vorzeit – Eloge auf Griechenland“, so der Titel, den der Filmemacher Harald Bergmann dem ersten Teil seines Projekts über Griechenland, Kreta und die noch viel ältere minoische Kultur gibt.

Eine Frage zugleich nach der Quelle der Kraft dieses uralten Kulturvolks, welches das abendländische Denken wie kein anderes prägte. Pathos, ein leises, Skepsis und zuweilen aufflackernder Humor sind die Ingredienzen dieses Films ‒  rhythmisch-melodisch umrahmt, durchzogen vom Gesang Psarantonis, des berühmten kretischen Lyra-Spielers, der, in der grandiosen Zeus-Höhle sitzend, die Musik, die Natur als Gott, als Puls allen Lebens und Daseins preist.

Griechische Interviewpartner

Psarantonis, Olga, Pipinelli, Natasha, Giannis, John, Nontas, Judith, Nikos, Athanassis

 

Internationale Interviewpartner

Peter Warren (Archäologe, Bristol), Heinz Wismann (Philosoph, Paris), Franco Berardi (Philosoph und Autor, Bologna), Harald Schumann (Journalist, Berlin), Sandy MacGillivray (Archäologe, Athens)

 

Regie- und Schnittassistenz, Fotos, Ton

Ludivine van Gaver

 

Luftaufnahmen

Manolis Kalabokis (Kreta) Alexander Jaschik (Athen)

 

Kamera Greenscreen 

Ralph Netzer (Berlin)

 

Mischung, Sounddesign, Musikaufnahmen

Matthias Lempert

 

Lichtbestimmung

Matthias Behrens, Domingo Stephan

Musik

Psarantonis, Psarogiorgis, Locatelli, Chopin, Scriabin

 

Regie, Kamera, Fotos, Buch, Montage, Produktion

Harald Bergmann

http://vorzeit.bergmannfilm.de

Weltpremiere – Regisseur anwesend

Highlight: Ausführliche Diskussion in Anschluss mit Q & A

Eintrittskarten finden Sie hier!

Ηarald Bergmann

geboren 1963, Literatur- und Philosophiestudium in München, Filmstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und am California Institute of Arts, Los Angeles bei James Benning. Lebt in Berlin.

Filmographie 

Jo – der Unfall, D 1990,  71′

Schaut Euch diesen Berg an, einstmals war er Feuer, D 1991, 60′

Lyrische Suite, D 1992, 84′

Hölderlin Comics, D 1994, 90′

Poets, D 1996,  71′

Anrufbeantworterfilm, D 1996,  21′

Neun Variationen über die neue Zeit, D 1997,  70’

Scardanelli,  D 2000, 112’

Passion Hölderlin, D 2002,  67’

Brinkmanns Zorn, D 2006, 102’

Brinkmanns Zorn – Director’s Cut, D 2007, 338’

Der Schamane von Matala, D 2008, 60’

Nach Ägypten, D 2009, 90’

Hölderlin Edition, D 2012, 4 Filme, 353’

Der Schmetterlingsjäger – 37 Karteikarten zu Nabokov, D 2014, 135’

Preise

2008 Grimme-Preis für „Brinkmanns Zorn“

2007 Hölderlin-Preis der Universität und Stadt Tübingen für die Hölderlin-Tetralogie

2007 Preis der Autoren für „Brinkmanns Zorn“

2007 Innovationspreis der deutschen Filmkritik für „Brinkmanns Zorn“

2007 Publikumspreis Festival Frankfurt für „Brinkmanns Zorn“

1996 Medienpreis des Landes Niedersachsen für „Anrufbeantworterfilm“